Freitag, 9. April 2021

J. Geils Band - Live "Full House" (1972)


eine absolute Pflicht Platte für jeden, der eine Ahnung haben will, was RnB ist. Seit ich sie habe (seit ca 1974) gefühlt 10.000 mal gehört, zählt sie zu meinen absoluten Lieblingsplatten und auf jeden Fall zu denen, die mit auf die einsame Insel müssen.

Kraftvoll bis brachial. Irre, was "Magic Dick" aus der Mundharmonica rausholt. John Lee Hookers Meisterstück Serve You Right to Suffer kommt hier zu neuen Ehren. "Full House" ist ein Klassiker, den man einfach besitzen muss, denn Rock'n Roll, Blues und Live-Power einer Band in dieser Güte gab es damals wenig. Leider ist die Platte recht kurz.

Zur Band: Die Gruppe begann als akustisches Blues-Trio Mitte der 1960er Jahre mit dem Sänger und Gitarristen John Warren „J.“ Geils, Bassist Danny Klein (Dr. Funk) und Mundharmonikaspieler Richard Salwitz (Magic Dick). Als Geils für einige Semester am Worcester Polytechnic Institute studierte, firmierte die Gruppe erst unter dem Namen Snoopy & the Sopwith Camels. 1967 stießen der schnell sprechende, ehemalige DJ Peter Wolf, der zum Sänger der Band wurde, und Schlagzeuger Stephen Jo Bladd, beide aus Boston, hinzu und die Gruppe spielte fortan einen elektrischen R&B. Organist Seth Justman vervollständigte 1968 die Gruppe, die 1970 bei Atlantic Records unter Ahmet Ertegün unterschrieb. (Quelle: Wikipedia)

Stil: Rhythm and Blues, später Komerz-Pop

Mein Hörtip: Whammer Jammer, Serves You Right to Suffer, Looking for a Love

Wertung: 👍👍👍👍👍

mehr Informationen dazu auf meiner Seite

0:03:56    First I Look at the Purse
0:02:34    Homework
0:01:41    Pack Fair and Square
0:02:21    Whammer Jammer
0:04:23    Hard Drivin' Man
0:09:32    Serves You Right to Suffer
0:03:32    Cruisin' for a Love
0:04:55    Looking for a Love

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